Adventsgestecke
Seit 2005 bietet die Binderei des Evangelisch-Lutherischen Johannisfriedhofs dekorative handgefertigte Adventskränze an.
Gern fertigen wir auch individuelle Kränze und Gestecke ganz nach ihren Vorstellungen.
Beispiele
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Römer mit verschiedenem Grün, Kerzen in verschiedenen Farben erhältlich (z. Bsp. Rot, Blau, Gold, Creme). Verzierung in verschiedenen Varianten: beispielsweise mit Schleifen oder Engelshaar. Zusätzliche Dekoration mit ausgewählten Naturmaterialien wie Zapfen, Zimtstangen oder Orangenscheiben.
Viele Varianten möglich, Römer kann verschieden aufgestellt werden (siehe Bilder oben). |
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Unterlage mit verschiedenen Tellern, dekoriert mit unterschiedlichem Grün und ausgewählten Naturmaterialien wie Douglasienzweige, Zapfen, Zimtstangen, Orangenscheiben, Anissterne oder Apfelscheiben.
Kerzen in verschiedenen Farben erhältlich (z. Bsp. Orange, Rot, Creme). |
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| Klassischer Kranz mit verschiedenem Grün, Kerzen in verschiedenen Farben erhältlich (z. Bsp. Rot, Weinrot, Creme). Verzierung in verschiedenen Varianten: beispielsweise mit Schleifen oder Engelshaar. |
Erhältlich sind alle Gestecke und viele weitere Angebote an unseren Verkaufsständen auf dem Johannisfriedhof (Wehlener Straße 13) sowie dem Trinitatisfriedhof (Fiedlerstraße 1).
Entstehung des Adventkranzes
Der Adventskranz zählt zu den jungen Bräuchen der Vorweihnachtszeit und hat seinen Ursprung in unserer evangelischen Kirche.
Angefangen hat es vor über hundert Jahren in Hamburg. Damals gab es viele Kinder die keine Eltern hatten. Sie hatten kein zu Hause und bettelten auf der Straße.
Der evangelische Pfarrer namens Johann Heinrich Wichern nahm sich ihrer an und kümmerte sich sie. Er lies ein großes Haus in Hamburg umbauen um möglichst viele Kinder von der Straße zu holen. Die Kinder konnten dort schlafen, bekamen zu Essen und erhielten die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen. Sie wurden einige Schuhmacher, Maler, Schneider oder Gärtner und konnten ihr eigenes Geld verdienen. Dieses Haus heißt das "Rauhe Haus" Hamburg.
Nun wurde im Rauhen Haus jedes Jahr im Advent eine Andacht gehalten. Die Jugendlichen versammelten sich und Pfarrer Wichern erzählte von Advent und Weihnachten. Da jeden Tag eine Kerze angesteckt wurde, hieß die Andacht Kerzenandacht. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war und jeden Tag wurde eine neue Kerze angezündet. An Weihnachten brannten alle 24 Kerzen. Weil den Jungen dieser Holzreif mit den 24 Kerzen so gefiel, schmückten sie ihn noch mit Tannenzweigen. Diese immergrünen Zweige symbolisieren die Hoffnung auf das ewige Leben.
So hing vor über hundert Jahren im Rauhen Haus in Hamburg der erste Adventskranz.
Viele Leute fanden den Adventskranz so schön, dass sie auch so einen Lichterkranz zu Hause haben wollten. Doch wer hat schon so viel Platz in der Wohnung, dass er einen Adventskranz aufhängen kann, der Platz für 24 Kerzen hat! So kommt es, dass auf unseren Adventskranz nur vier Kerzen stehen, für jeden Sonntag eine um auf das näher rückende Weihnachtsfest hinzuweisen, auf das Kommen Christi, das "Licht der Welt".
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